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chat.michel.to ist online: KI-Chat ohne Kosten

ProduktKI

Seit heute ist chat.michel.to erreichbar: ein KI-Chat, der nichts kostet und für den Sie nur eine E-Mail-Adresse brauchen. Der Dienst läuft auf einer eigenen Maschine in Falkenstein, getrennt von allem anderen, was wir betreiben. Es gibt keine Nutzungsgrenze pro Person, keine Wartezeit und keine Stufen, die man freischalten muss. Wir betreiben ihn als Schaufenster für die Arbeit, die wir sonst für Kunden machen, nicht als Geschäftsmodell.

Wer sich anmeldet, bekommt eine Bestätigungsmail und danach sofort Zugang. Zur Auswahl stehen zwei Antwortstufen: eine schnelle für Alltagsfragen, Texte und Erklärungen, und eine gründliche für längere Analysen und kniffligere Aufgaben.

Code wird wirklich ausgeführt

Der Unterschied zu vielen kostenlosen Angeboten liegt in einer Funktion, die selten dabei ist. Wenn eine Antwort ein Programm enthält, steht am Codeblock eine Schaltfläche, die es ausführt. Das Ergebnis erscheint direkt darunter. Verfügbar sind Python, Node, Bun und Bash.

Die Ausführung passiert in einer abgeschotteten Umgebung mit eigenen Namensräumen und eigenen Ressourcengrenzen. Sie läuft unter einem Benutzer ohne Rechte, sieht das Dateisystem des Servers nicht und hat keinen Zugang zum Netz. Das haben wir nicht angenommen, sondern nachgemessen: Ein Verbindungsversuch nach außen scheitert mit einem Rechtefehler, die Konfigurationsdateien des Servers existieren aus Sicht des Programms nicht.

Was der Dienst nicht ist

Drei Dinge sagen wir lieber vorher als hinterher.

Die Antworten können falsch sein. Das gilt für jedes solche System, auch für die teuren. Bei allem, was Folgen hat, gehört eine zweite Quelle dazu. Der Hinweis steht auch beim ersten Aufruf auf dem Bildschirm, und zwar nicht aus Höflichkeit: Artikel 50 der europäischen KI-Verordnung verlangt seit dem 2. August 2026, dass erkennbar ist, wenn eine Maschine antwortet. Wie diese Pflicht genau aussieht und welcher Teil der Verordnung inzwischen verschoben wurde, steht in unserem Beitrag vom 15. August.

Die Verarbeitung findet nicht ausschließlich in Deutschland statt. Der Dienst selbst läuft auf einer deutschen Maschine, die Anfragen werden aber an ein Sprachmodell weitergereicht, das anderswo betrieben wird. Wer damit ein Problem hat, sollte den Dienst nicht für Vertrauliches verwenden. Geben Sie keine Zugangsdaten ein und keine personenbezogenen Daten Dritter.

Es gibt keine Zusage auf Verfügbarkeit. Ein kostenloses Angebot ist ein kostenloses Angebot. Wir betreiben es sorgfältig, aber ohne vertragliche Zusicherung.

Warum wir das machen

Weil sich über ein laufendes System besser reden lässt als über Folien. Alles, was in chat.michel.to steckt, ist dieselbe Arbeit, die wir auch für Kunden leisten: eine Anwendung sauber aufsetzen, sie gegen Missbrauch absichern, Anmeldung und Mailversand einrichten, ein Design anlegen, Ausführung von fremdem Code isolieren. Wer wissen will, ob wir das können, kann es benutzen, statt es sich beschreiben zu lassen.

Der Zugang ist offen unter chat.michel.to. Wenn Ihnen etwas auffällt oder fehlt, schreiben Sie uns über das Kontaktformular.